{"id":532,"date":"2014-05-30T16:08:42","date_gmt":"2014-05-30T16:08:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tmkmichaelbeuern.at\/wp\/?page_id=532"},"modified":"2014-05-31T12:13:02","modified_gmt":"2014-05-31T12:13:02","slug":"chronik","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.tmkmichaelbeuern.at\/wp\/die-trachtenmusikkapelle-michaelbeuern\/chronik\/","title":{"rendered":"Chronik"},"content":{"rendered":"<h3>Die Zeit von 1870 bis 1939<\/h3>\n<p>Das \u00e4lteste uns \u00fcberlieferte Datum f\u00fcr den Bestand einer Musikkapelle in Michaelbeuern ist das Jahr 1870.<\/p>\n<p>Der Kapellmeister dieser &#8220;Urkapelle&#8221; war ein gewisser Georg Friedl aus Michaelbeuern. Geboren wurde er 1856 am Stoibergut in Oberlielon. Sein Geburtshaus steht \u00fcbrigens heute noch im Originalzustand von damals, wie uns vorliegende Fotos beweisen. Seine Kinder- und Jugendzeit verbrachte er im Elternhaus.<\/p>\n<p>Da er mit 12 Jahren schon mehrere Blasinstrumente beherrschte, wurde er mit 14 Jahren schon Kapellmeister der damaligen Blaskapelle. 1876 r\u00fcckte er zum k. + k. Milit\u00e4r ein. Aufgrund seiner F\u00e4higkeiten war er dort auch Milit\u00e4rkapellmeister. Nach seiner Heimkehr unterrichtete er eine Vielzahl von Jugendlichen und M\u00e4nnern auf verschiedenen Blechblasinstrumenten und auf der Klarinette. Der Probenraum ist die Stube seines Elternhauses.<\/p>\n<p>Er ist auch der bisher l\u00e4ngstdienende Kapellmeister unserer Kapelle. Kaum vorstellbare 69 Jahre, bis zu seinem Tod 1939. war er an der Spitze der damaligen Blaskapelle. 1930 wurde anl\u00e4\u00dfIich seines 60-j\u00e4hrigen Kapellmeister-Jubil\u00e4ums sogar ein Musikerfest in Michaelbeuern ausgerichtet. Der Kapellmeister wurde zu diesem Fest mit der Festkutsche des Stiftes Michaelbeuern, sonst nur dem Abt vorbehalten, von seinem Zuhause abgeholt. 40 Kapellen nahmen daran teil. Ein Foto dieses Festes zeigt uns das Gesamtspiel aller anwesenden Gruppen.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich d\u00fcrfen wir uns eine Blaskapelle auf dem Land in der damaligen Zeit nicht in der uns heute \u00fcblichen Weise vorstellen. Meistens hatten Sie keine Tracht, wenn, dann trugen sie Uniformen. Auch die St\u00e4rke unterschied sich stark von dem uns heute vertrauten Anblick. Hatten doch damalige Blaskapellen kaum mehr als 10 Mitglieder. Ein Foto aus dem Jahr 1910 beweist uns, da\u00df die damalige Blasmusik aber schon eine einheitliche Uniform ihr Eigen nennen konnte.<\/p>\n<p>Die Musikkapelle von damals spielte, ebenso wie heute, auf einer Vielzahl von Veteranen- und Feuerwehrfesten. Auch auf verschiedensten Hochzeitsfotos der damaligen Zeit ist die Musikkapelle abgebildet. Das zeigt deutlich, welch hohen Stellenwert damals ein Musiker hatte.<\/p>\n<p>Nach dem Tod des Langzeitkapellmeisters Georg Friedl 1939 wurde Fuchs Ferdinand (Besitzer des Gabelmachergutes in Michaelbeuern) neuer Kapellmeister). Aufgrund des beginnenden 2. Weltkrieges ist w\u00e4hrend der Zeit von 1939 -1945 jedoch kein geordneter Musikbetrieb m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Nach dem 2. Weltkrieg werden zaghafte Versuche unternommen, den Musikbetrieb wieder aufzunehmen. Ein Foto vom Juli 1948 zeigt die Musikkapelle bereits wieder in Uniform bei einem Musikfest im benachbarten St.Pantaleon.<\/p>\n<p>Ausr\u00fcckungen erfolgen in dieser Zeit zu Fu\u00df oder manchmal auch auf der LKW-Ladeflache des \u00f6rtlichen Fr\u00e4chters.<\/p>\n<p>Aufgrund interner Querelen h\u00f6rt sich der Musikbetrieb 1953 endg\u00fcltig auf.<\/p>\n<h3>Die Zeit von 1953 &#8211; 1974<\/h3>\n<p>Nach der Aufl\u00f6sung der Musikkapelle kam der Musikbetrieb in Michaelbeuern zum Erliegen. Zu besonderen Anl\u00e4\u00dfen rief man die Musikkapelle aus dem benachbarten Moosdorf. Verschiedene Fotos aus dieser Zeit belegen dies. Doch je l\u00e4nger die &#8220;musiklose&#8221; Zeit dauerte, umso mehr wurde in der Bev\u00f6lkerung der Ruf nach einer eigenen Musikkapelle laut. Man wollte nicht immer auf eine Leihkapelle angewiesen sein.<\/p>\n<h3>\u00a0Die Zeit von 1975 bis heute<\/h3>\n<p>An dieser Stelle m\u00f6chten wir einen Bericht unseres Ehrenkapellmeisters Dir. Johann Egger bringen, der praktisch &#8220;hautnah&#8221; bei der Neugr\u00fcndung der jetzigen Trachtenmusikkapelle dabei war. Wir bedanken uns an dieser Stelle sehr herzlich f\u00fcr seine Bereitwilligkeit, uns diesen Bericht zu erstellen!<\/p>\n<p>Das Werden der Trachtenmusikkapelle Michaelbeuern<\/p>\n<p>Von 1953 &#8211; 1974 gab es in der Gemeinde Dorfbeuern keine eigene Musikkapelle. Zu besonderen Anl\u00e4ssen rief man die Musikkapelle Moosdorf, die auf diese Weise jahre-lang zwei Gemeinden blasmusikalisch betreute. Erste Stimmen, die von der M\u00f6glichkeit der Wiederbegr\u00fcndung einer eigenen Musikkapelle sprachen, gab es im Sp\u00e4therbst des Jahres 1973. Bei einer Versammlung im J\u00e4nner 1974 wurde der Ankauf der erforderlichen Instrumente beschlossen. Die erste &#8220;Musikprobe&#8221; fand am 13. Februar 1974 statt. Zehn Musiker nahmen daran teil.<\/p>\n<p>So mancher gab uns wenig Chancen, das Experiment, und ein solches war es gewiss, erfolgreich zu bestehen. Auch war uns bewusst, dass wir ganz unten beginnen mussten und nur durch ein festes Zusammenhalten die schwierigen Zeiten des Neubeginns zu bew\u00e4ltigen sein w\u00fcrden. Oft gaben dir Instrumente &#8220;Unerw\u00fcnschtes&#8221; von sich und verdutzten selbst die Spieler. Aber da keiner mehr konnte oder &#8220;besser&#8221; war als der andere, wurden diese &#8220;tonalen Ereignisse&#8221; hingenommen und m\u00f6glichst schnell vergessen.<\/p>\n<p>R\u00fcckblickend m\u00f6chte ich einige Tatsachen erw\u00e4hnen, die meiner Meinung nach f\u00fcr die weitere Entwicklung der Kapelle entscheidend waren:<\/p>\n<p>Die Bereitschaft von 20 Burschen und 1 M\u00e4dchen, im Jahre 1974 eine blasmusikalische Ausbildung zu beginnen.<\/p>\n<p>Die \u00dcbernahme des B-Basses durch Josef Schie\u00dfl.<\/p>\n<p>Die stete Bereitschaft unseres Gustav Eder, Mitglied der Musikkapelle Moosdorf, uns auszuhelfen.<\/p>\n<p>Das Mitwirken von Andreas Haberl aus Geretsberg als kleiner Trommler, der uns erste Marschierversuche erm\u00f6glichte (damals Sch\u00fcler der Priv. HS Michaelbeuern).<\/p>\n<p>Zuletzt:<\/p>\n<p>Eines Tages kam ein Mann in die Probe, packte seine Trompete aus und fragte, ob er bei uns mitspielen d\u00fcrfte. Es war dies Ing. Hans M\u00fcller, der f\u00fcr uns alle ein Vorbild an Idealismus und Kameradschaft werden sollte. Seit 1974 f\u00e4hrt &#8220;Hans&#8221; zu Proben und Ausr\u00fcckungen aus dem Tennengau nach Michaelbeuern. Die dabei von ihm zur\u00fcckgelegten Stra\u00dfenkilometer reichen f\u00fcr eine mehrmalige Erdumrundung.<\/p>\n<p>Weiter in der Chronik: Nach etwa halbj\u00e4hriger Probenzeit folgte der erste offizielle Auftritt. Anl\u00e4sslich einer Betriebsfeier der Firma Sico Intarsia spielten wir erstmals im Gasthof M\u00fchlfellner. Gro\u00df war die Nervosit\u00e4t, bescheiden das Repertoire, unterschiedlich die Stimme des Volkes.<\/p>\n<p>Folgende 12 Musiker wirkten mit:<\/p>\n<p>Fl\u00fcgelhorn:<\/p>\n<p>Scharl Friedrich +, M\u00fcller Hans, Baumgartner Hans<\/p>\n<p>Tenorhorn:<\/p>\n<p>Eder Gustav, Wolfersberger Georg +, Buchner Franz +<\/p>\n<p>Trompete:<\/p>\n<p>Schinagl Josef, Haberl Matth\u00e4us, Reiter Eduard<\/p>\n<p>Posaune:<\/p>\n<p>Aberer Josef<\/p>\n<p>Bass:<\/p>\n<p>Schie\u00dfl Josef +<\/p>\n<p>Schlagwerk:<\/p>\n<p>Mayr Wilhelm<\/p>\n<p>Am 24. November 1974 fand die Gr\u00fcndungsversammlung der TMK Michaelbeuern statt. Es wurde beschlossen, im Dezember 1974 eine Sammelaktion durchzuf\u00fchren, um im darauffolgenden Jahr die Einkleidung in eine Tracht vornehmen zu k\u00f6nnen. Das Sammelergebnis war \u00fcberaus erfreulich und gab allen Verantwortlichen neuen Mut. Im Fr\u00fchjahr 1975 folgten die entscheidenden Besprechungen und Verhandlungen \u00fcber die Ausstattung der Kapelle mit einer Tracht. Landesomann Prof. Harald Dengg beriet uns in dankenswerter Weise \u00fcber m\u00f6gliche Trachtenformen.<\/p>\n<p>Dann war es soweit:<\/p>\n<p>Als 38. Musikkapelle des Flachgaus stellte sich am 1. Mai 1975 die neue Musikkapelle Michaelbeuern in ihrer Tracht vor. Beim Festgottesdienst weihte Pfarrer Pater Hartwig Paradeiser die Instrumente. In seiner Ansprache betonte er, dass der Mensch die Musik von jeher geliebt habe und f\u00fcr die gesellschaftlichen H\u00f6hepunkte des Lebens brauche. Musik schenke Freude, helfe \u00fcber schwere Stunden hinweg und stellte auch eine Verbindung mit Gott her. Beim gem\u00fctlichen Beisammensein \u00fcberbrachte Bezirkskapellmeister Martin Aichriedler die Gr\u00fc\u00dfe des Bezirks- und Landesverbandes der Salzburger Blasmusikkapellen. Er dankte B\u00fcrgermeister Franz Ehgartner, Musikobmann Josef Eder, Musiker Scharl Friedrich und Kapellmeister Hans Egger, die am Aufbau der Trachtenmusikkapelle Michaelbeuern besonders mitgewirkt haben.<\/p>\n<p>Zur Erinnerung:<\/p>\n<p>Friedrich Eder \u00fcbernahm von Wilhelm Mayr die gro\u00dfe Trommel; &#8220;Willi&#8221; kehrte zu seinem Stamminstrument F-Bass zur\u00fcck. Scharl Markus blies als Zehnj\u00e4hriger bereits das 2. Fl\u00fcgelhorn. Scharl Friedrich jun. zog den Trommelwagen!<\/p>\n<p>So hatte die Musikkapelle ihren Dienst angetreten und bem\u00fchte sich, den vielfachen Anforderungen gerecht zu werden. Im August 1975 getrauten wir uns erstmals \u00fcber die Gemeindegrenzen hinaus. Mit der FFW Michaelbeuern fuhren wir nach Otting (Bayern) und mit der Landjugend nach Lamprechtshausen.<\/p>\n<p>Die folgenden Jahre:<\/p>\n<p>Die wichtigste Aufgabe bestand darin, die in Ausbildung stehenden Jungmusiker allm\u00e4hlich in die Kapelle einzugliedern. \u00dcber die ersten Klarinettisten freuten wir uns besonders, spielten wir doch 3 Jahre lang ohne jegliches &#8220;Holz&#8221;!<\/p>\n<p>Wichtige Auftritte:<\/p>\n<p>Feuerwehrfest Michaelbeuern 1976<\/p>\n<p>Konzert Donauzentrum Wien 1976<\/p>\n<p>Fahrt nach Kampen\/Holland 1977<\/p>\n<p>Landesfest Salzburg 1977<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Durch die bereits erw\u00e4hnte konsequente Jugendarbeit z\u00e4hlte die Kapelle 1978 bereits 30 Musiker.<\/p>\n<p>1980 fassten wir uns ein Herz und traten in Neumarkt erstmals zu einem Wertungsspiel an, dem 1982 in Nussdorf das zweite folgte. Seit 1982 spielt die TMK Michaelbeuern allj\u00e4hrlich ein C\u00e4ciliakonzert &#8211; steter H\u00f6hepunkt und Abschluss der Jahresarbeit.<\/p>\n<p>Gro\u00dfe Freude bereitete uns 1984 unser Trompeter Josef Buchner, der als erstes Mitglied der TMK Michaelbeuern das Jungmusikerleistungsabzeichen in Gold erwarb. Ebenfalls 1984 \u00fcbernahm Scharl Friedrich sen. von Josef Eder das Amt des Musikobmannes, das er bis zum Jahr 2000 mit gro\u00dfem Einsatz in vorbildlicher Weise aus\u00fcbte.<\/p>\n<p>1985 feierten wir das 10-j\u00e4hrige Gr\u00fcndungsfest. Die dreit\u00e4gige Veranstaltung in Dorfbeuern war ein voller Erfolg und ein sehr sch\u00f6nes Musikerlebnis. Die Musik z\u00e4hlte bereits 40 Aktive.<\/p>\n<p>Das n\u00e4chste gro\u00dfe Vorhaben war die vollst\u00e4ndige Erneuerung der Tracht. Beim Fr\u00fchlingskonzert im Rahmen der Dorferneuerung April 1987 wurde die neue, wirklich schmucke Tracht vorgestellt. Die Probenarbeit fand 15 Jahre lang in einem Klassenraum der Volksschule Michaelbeuern statt, ehe 1989 das wundersch\u00f6ne neue Probenlokal im Mehrzweckhaus der Gemeinde Dorfbeuern bezogen werden konnte. Unter der fachm\u00e4nnischen Anleitung von Scharl Friedrich jun. wurden von allen Musikern in Eigenarbeit mehr als tausend Holzteile eingebaut, Installationsarbeiten durchgef\u00fchrt und Boden- und Wandteppiche verlegt. Landeshauptmann Dr. Hans Katschthaler gab uns die Ehre und er\u00f6ffnete zu den Kl\u00e4ngen von Prof. Sepp Tanzers &#8220;Der Festtag&#8221; die neugeschaffene Heimst\u00e4tte der TMK Michaelbeuern.<\/p>\n<p>Im Februar 1990 wurde Kpm. Hans Egger zum Bezirksobmann der 40 Flachgauer Blasmusikkapellen gew\u00e4hlt und \u00fcbte dieses Amt bis 1996 aus.<\/p>\n<p>1990 beteiligten wir uns am Landesfest in Salzburg und marschierten mit klingendem Spiel im Viererblock mit den Musikkapellen Anthering, Berndorf und Seeham durch unsere Landeshauptstadt. Beim Landeswertungsspiel in der Gro\u00dfen Aula erspielten wir in der Leistungsstufe B einen &#8220;Sehr Guten Erfolg&#8221;!<\/p>\n<p>1993 nahmen wir in Gr\u00f6dig zum 4. Mal an einem Wertungsspiel teil. Wiederum &#8220;Sehr Guter Erfolg&#8221; in Leistungsstufe B. Mit 55 aktiven MusikerInnen erreichte die TMK Michaelbeuern ihren aktiven H\u00f6chststand.<\/p>\n<p>1994 mussten wir erstmals einen aktiven Musiker zum Grabe geleiten &#8211; Gr\u00fcndungsmitglied Josef Schie\u00dfl.<\/p>\n<p>Am 4. Februar 1995 fand in der K\u00f6nigsbergerhalle der Bezirksjahrgang der Flachgauer Blasmusikkapellen statt. Die musikalische Umrahmung besorgten die TMK Michaelbeuern und das Nachwuchsorchester des Musikschulsprengels Flachgau I.<\/p>\n<p>Liebe MusikerInnen der TMK Michaelbeuern!<\/p>\n<p>In meiner 21-j\u00e4hrigen T\u00e4tigkeit als Kapellmeister haben wir alle gemeinsam enorme Aufbauarbeit geleistet, in jeder Situation zusammengehalten und unz\u00e4hlige sch\u00f6ne Stunden miteinander erleben d\u00fcrfen. Danke besonders daf\u00fcr, dass es nie ein b\u00f6ses Wort gegeben hat. Stets muss es euer Ziel sein, zu den verschiedensten Anl\u00e4ssen sehr gute Musik zu machen. Tut dies mit Freude und der euch eigenen vorbildlichen Kameradschaft!<\/p>\n<p>Mit Musikgru\u00df!<\/p>\n<p>Euer Ehrenkapellmeister<\/p>\n<p>Hans Egger<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit der \u00dcbernahme der Kapelle durch Hans Weiss begann eine neue \u00c4ra in der TMK- Michaelbeuern. Der gelernte Musiklehrer und Mozarteum-Absolvent versucht durch innovative Probent\u00e4tigkeit unser blasmusikalisches Spektrum zu erweitern. Lassen wir ihn selbst zu Wort kommen<\/p>\n<p>&#8220;In meiner langj\u00e4hrigen T\u00e4tigkeit als Musiklehrer ist es mir seit jeher ein Anliegen den Menschen jeglichen Alters Musik n\u00e4her zu bringen. Es ist mittlerweile allgemein bekannt, wie wichtig Musik f\u00fcr das Wohlbefinden des Menschen im Allgemeinen und im Speziellen f\u00fcr die Entwicklung des jungen Menschen ist. &#8220;Musik-Machen&#8221; bedeutet nicht nur eine sinnvolle Freizeitbesch\u00e4ftigung, die vor allem auch soziale Kontakte initiiert und pflegt sondern, wie wissenschaftliche Untersuchungen immer wieder deutlich zeigen, auch eine F\u00f6rderung der Intelligenz, Kreativit\u00e4t und somit der gesamten Pers\u00f6nlichkeit.<\/p>\n<p>Wichtig ist aber dabei nicht nur irgendwie irgendwelche Musik zu produzieren, sondern auch auf bestm\u00f6gliche Wiedergabe qualitativ hochwertiger Musik zu achten. Um dies zu erreichen, ist es aber wiederum notwendig, sich st\u00e4ndig weiterzubilden. Denn ein Stehenbleiben ist, genauso wie in der Wirtschaft mit einem R\u00fcckschritt gleichzusetzen. Darum ist vor allem auch die Jugendf\u00f6rderung in der Musik eine der wichtigsten Aufgaben, die ohne Unterst\u00fctzung durch die Eltern nur schwer m\u00f6glich w\u00e4re.&#8221;<\/p>\n<p>Wichtige Stationen in der T\u00e4tigkeit von Kapellmeister Johann Weiss waren:<\/p>\n<p>Teilnahme Marschmusikwettbewerb 1998 in Obertrum<\/p>\n<p>2000<\/p>\n<p>ORF-Aufnahme<\/p>\n<p>130-j\u00e4hriges Gr\u00fcndungsfest der TMK Michaelbeuern<\/p>\n<p>2002<\/p>\n<p>Teilnahme am Landesmarschmusikwettbewerb in Neumarkt mit einem \u201eAusgezeichneten Erfolg\u201c in der Bewertungsstufe D<\/p>\n<p>2003<\/p>\n<p>Erstmalige Durchf\u00fchrung des \u201eTages der Blasmusik\u201c beim Hillinger in Dorfbeuern<\/p>\n<p>Mit Jahresende 2004 beendete Hans Weiss seine Kapellmeistert\u00e4tigkeit bei der TMK Michaelbeuern. Sein Nachfolger als Kapellmeister wurde Josef Buchner. Mitglied der TMK Michaelbeuern seit 1976.<\/p>\n<p>Ehrenobmann Friedrich Scharl \u00fcbergab 2000 nach 16-j\u00e4hriger Obmannschaft seine Agenden an Anton Biribauer.<\/p>\n<p>2005 wurde Siegfried Kornbichler zum neuen Musikobmann gew\u00e4hlt. Ihm war es in den letzten Jahern ein besonderes Anliegen, die Musikertracht zu erneuern und den Finanzhaushalt auf eine gesicherte Basis zu stellen.<\/p>\n<p>Am 21. Februar 2007 verstarb unser Ehrenobmann Friedrich Scharl sen.<\/p>\n<p>2007 formierte sich die musikinterne Unterhaltungsband \u201edieHeftigen\u201c, eine wirkliche Bereicherung im weiten Feld blasmusikalischer T\u00e4tigkeit.<\/p>\n<p>Besonders freuen wir uns auch \u00fcber unsere ersten \u201eMusik-Mamas\u201c: Rosemarie mit Florian und Julian, Martina mit Anna, Thomas und Katharina, Katharina mit Johannes und Alexandra mit Raphael.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Zeit von 1870 bis 1939 Das \u00e4lteste uns \u00fcberlieferte Datum f\u00fcr den Bestand einer Musikkapelle in Michaelbeuern ist das Jahr 1870. Der Kapellmeister dieser &#8220;Urkapelle&#8221; war ein gewisser Georg Friedl aus Michaelbeuern. Geboren wurde er 1856 am Stoibergut in Oberlielon. 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